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Leistungsmessungen von Audio-Verstärkern

Es ist nachvollziehbar, dass man stets bemüht ist den günstigsten Weg zu wählen.
Aber Vorsicht: Billig kann teuer werden.

Oft landet das defekte Gerät erstmal beim Kumpel mit dem Baumarktlötkolben oder es wird versucht selbst Hand anzulegen. Getreu dem Motto: „Ich habe den Arbeitspeicher in meinem PC aufgerüstet“, zerlege ich mal meine defekte Endstufe. 

Im Zeitalter des “www” ist dieser Trend immer häufiger zu beobachten. Geräte werden in Eigenregie geöffnet und Reparaturversuche unternommen.

Es zeigt sich aber meist recht schnell, dass das defekte Gerät doch nicht so einfach instandgesetzt werden kann, wie anfangs vermutet. 
Selbst wenn optisch defekte Komponenten erfolgreich ersetzt werden, bringt das selten Erfolg. Es ist im Regelfall mehr defekt, wie auf den ersten Blick zu sehen ist. Folgefehler und eine ggf. am Gerät vorhandene Ursache müssen gefunden und beseitigt werden, damit ein Gerät wieder einwandfrei funktioniert.
Grundsätzlich würde nichts gegen einen ersten, eigenen Repararturversuch sprechen aber hier entsteht oft schon beim Zerlegen des Gerätes mehr Schaden, wie Nutzen.

  • Verbogene Klemmspangen,
  • Scharten an den Kühlflächen,
  • beschädigte Durchkontaktierungen,
  • abgerissene Leiterbahnen,
  • kalte Lötstellen,
  • verschmorte Bauteile,
  • schlecht kalkulierbare Folgefehler oder auch
  • unsachgemäß nachgeschnittenes Gewinde

sind oft das Resultat.

Wie solche Baustellen ausschauen können, zeigen die folgenden Fotos:

Nicht selten landen solche „Bastelobjekte” dann hier auf dem Tisch. Eine evtl. vorangegangene Kostenschätzung ist dann natürlich hinfällig. 
Wer an einer Instandsetzung interessiert ist, sollte also bitte bedenken:

Geräte, an denen bereits unprofessionelle, erfolglose Reparaturversuche stattgefunden haben, werden nicht angenommen.